Vandalisbin

Foto: Anna Borchert
 

"Bottle of Wisdom“

 

Die Mischung aus "Vandalism" und "Lesbian" ergibt VANDALISBIN und genau diesen Namen verkörpert Helena Niederstraßer aus München. Empowerend und queer. Die 23-jährige Deutsch-Brasilianerin zeigt nicht nur, wie viel musikalisches Talent in ihr steckt – sondern auch, dass Seele und Sound gut harmonieren.

Songs über queere Liebe, Sexualität, Wut, Verletzlichkeit und Selbstbehauptung. Themen, die bei ihr nie bloße Behauptung bleiben, sondern aus Erfahrungen wachsen. Ihre Texte sind direkt und poetisch zugleich, voller Bilder, die nachhallen.

Inspiriert von zeitgenössischem Rap ebenso wie von Künstler*innen wie Hildegard Knef, Nina Simone oder Rio Reiser, entwickelt sie einen Sound, der sich nicht festlegen lässt. Neo-Soul trifft auf Blues, Indie und Hip-Hop, Erykah Badu begegnet Nirvana, Bilderbuch trifft auf Isolation Berlin.

Dazu kommt diese Stimme: rau, markant und unverwechselbar. Eine Stimme, die Geschichten nicht nur erzählt, sondern erlebt klingen lässt. Ob am Klavier, an der Gitarre, am Bass oder an den Drums.

Man hört, dass hier nichts erfunden werden muss. Dass die Songs von echten Erfahrungen erzählen. „Nach einer wahren Begebenheit“ lautet deshalb auch der Arbeitstitel ihres Debütalbums. Vandalisbin taucht auf vielen Line Ups in dieser Republik gerade auf. Vollkommen zurecht und vollkommen verdient. Wir sind froh, dass wir mit dabei sind.