Brigitte Calls Me Baby
Foto: Rosnstein
"We Were Never Alive“
Dieser Hype hat eine große Romantik inne. Brigitte Calls Me Baby spielen auf der Traumzeit und wir könnten nicht glücklicher sein.
Musik, die sich anfühlt wie ein flackerndes Licht in einem halb vergessenen Motelzimmer. Wie ein Liebesbrief ohne Absender, zwischen zerknitterten Bettlaken und offenen Fenstern im Sommerwind. Brigitte Calls Me Baby bewegen sich irgendwo zwischen Vergangenheit und Gegenwart - dort, wo Erinnerungen weich werden und Gefühle wieder scharf.
Die Einflüsse sind klar erkennbar und dabei doch so frisch. UK 2005, The Killers, The Smiths, Roy Orbison, gar Elvis Presley? Am Ende ist die Antwort aber auch simpel. Schlicht, Brigitte Calls Me Baby. Generell ist die Stimme von Sänger Wes Leavins prägnant und sorgt für eine turbulente Zeitreise. Romantisch, verletzlich, voller stiller Dringlichkeit mit Songs wie Filmszenen, die man nicht abschütteln kann.
Die Amerikaner machen Musik für die Zwischentöne: für nächtliche Gedankenfahrten, die auf dem Fahrersitz stattfinden, während die Lichter der Autobahn vorbeischwimmen und finden dabei doch auch in der Indiedisco statt.
Brigitte Calls Me Baby machen sich auf den weiten Weg über den Atlantik zur Traumzeit und wir sind uns sicher, dass ihr bei was ganz Großem dabei sein werdet.