Blackout Problems
Foto: Anika Volpert
"FRONTROW“
Irgendwo zwischen schlaflosen Nächten, flackernden Verstärkern und dem Gefühl, dass die Welt gleichzeitig brennt und erstarrt, stehen Blackout Problems auf der Bühne und spielen, als hinge alles davon ab.
Gegründet in München und groß geworden auf endlosen Autobahnen, in engen Clubs und verschwitzten Nächten, haben sie sich nie für den einfachen Weg entschieden. Ihre Musik ist kein Rückzugsort. Sie ist ein Blick nach vorn. Direkt. Ehrlich. Ungefiltert.
Ihr aktuelles Album RIOT (2024) erreichte Platz 5 der deutschen Charts und zeigt die Band so klar wie nie: intensiv, wach und voller Energie. Live sind Blackout Problems ein rohes, distanzloses Erlebnis.
Was sie antreibt, ist mehr als Musik. Es ist Haltung. Blackout Problems positionieren sich klar gegen Rassismus, Diskriminierung und Gleichgültigkeit. Vielleicht sind sie genau deshalb so relevant: weil sie Widersprüche zulassen. Zwischen Wut und Hoffnung, Chaos und Klarheit, Rückzug und Aufbruch.
Und während draußen die Schlagzeilen wechseln, stehen sie immer noch da. Gitarren umgehängt.
Schweiß auf der Stirn. Ein Song, der sagt: Wir sind noch hier. Und wir meinen es ernst.
Handtücher einpacken, Leute, es wird schweißtreibend.