Agassi
Foto: Julian Essink
"Keine Energie geht verloren“
Der Sänger lässt uns an Fußball denken, der Bassist an Wir sind Helden & der Bandname an Tennis. Nun schieben wir all diese Assoziationen zur Seite und hören hin. Wir haben hier lupenreinen Postpunk. Rotzig, direkt und britisch. AGASSI ist die neue deutsche Welle auf englisch und klingt so frisch und spritzig wie kaum eine andere deutsche Band aktuell.
Die Debütplatte „Arcade Melodies“ erscheint zufälligerweise kurz vorm Traumzeit Festival und gibt den Takt vor. Mal hat man die blinkenden Lichter der Spielhallen in den englischen Badeorten Brighton, Eastbourne oder Margate vor Augen, mal die Keller britischer Underground-Clubs. Arrangiert wurde „Arcade Melodies“ über Monate im eigenen Studio in Hamburg und schließlich aufgenommen in nur zehn Tagen im legendären Clouds Hill Studio gemeinsam mit Johann Scheerer als Produzent.
Eine hohe Bandbreite zeichnet sich im Sound dieser Supergroup ab. Sänger Ben Galliers war nicht nur Profi bei Dynamo Dresden, sondern auch eine Hälfte des Duos "The Voo". Mark Tavassol kennt man nicht nur von den Helden, sondern auch von der fantastischen Klaas Heufer Umlauf-Band "Gloria" und stand somit schon auf unserer Traumzeit-Bühne. Komplettiert werden Agassi von Nina Müller, eher bekannt als WIM, an denSynthesizern, Jonas Böker am Schlagzeug und dem studierte Physiker Koschi (laut Ausweis Matthias Koschnitzke) an der Gitarre.
Freut euch auf eine besondere Dynamik und "no hard feelings." Von Agassi werden wir viel hören.