21.-23.6.2013 Landschaftspark Duisburg Nord
Traumzeit - Festival am Hochofen

Freitag 21.06.

Editors / Thees Uhlmann & Band / Lukas Graham / The Kyteman Orchestra / Agnes Obel / Max Prosa / Skip&Die / Dirty Honkers / Torpus & The Art Directors / Paperstreet Empire /

Samstag 22.06.

Cat Power / Honig / CocoRosie / Get Well Soon / C2C / Tina Dico & Helgi Jonsson / Hiromi - The Trio Project / Kai Schumacher / Misteur Valaire / Retro Stefson / Ron Diva & Band / Patrick Richardt / Young Rebel Set /

Sonntag 23.06.

Alex Clare / Laing / Shout Out Louds / Chelsea Light Moving / Charles Bradley / Ron Sexsmith / Sebastian Lind / Nguyen Le / Intergalactic Lovers / Flowerpornoes / Felix Meyer / Hypnotic Brass Ensemble / Mobilée /

Editors

21.06.2013 | 20:45 Uhr, Kraftzentrale

Eine Band, deren neues Album heiß ersehnt wird und die sich in Deutschland auch auf dem Traumzeit-Festival die Ehre geben wird, sind die Editors aus Birmingham. Exzellentes Songwriting und ein in 80er-Gitarrenrock und elektronische Sounds eingebetteter Bariton sind die Merkmale der Engländer.

Die für ihre wilden und intensiven Konzerte bekannte Band hat auf ihrer letzten CD die Gitarren in den Hintergrund gerückt und den hallenden Gesang in originelle Synthie-Sounds eingekleidet.

Festivaltickets, Tagestickets, oder ein Einzelticket für die Editors plus Special Guest gibt es hier.

Editors

Cat Power

22.06.2013 | 20:45 Uhr, Kraftzentrale

Die amerikanische Singer/Songwriterin Cat Power alias Chan Marshall begeistert nach vier Jahren musikalischer Abwesenheit mit dem selbst produzierten und eingespielten Album „Sun“ (2012). Im Vergleich zu ihren acht Vorgängern – immerhin ist die Sängerin mit ihrem rauchig-zerbrechlichen Alternative Folk bereits seit 1994 im Showbiz unterwegs – macht die neue Platte nicht mehr diesen für Cat Power typischen unvollendeten, rohen Eindruck. Zudem wagt sie sich auf neue musikalische Terrains und entdeckt elektronische Soundscapes für ihren bluesigen Folk. Doch auch weiterhin ist die leidenschaftlich erlebte Qual das alles beherrschende Hauptthema. Zu Recht startete das Album gleich auf Platz 10 der Billboard-Charts – der bisher größte Erfolg in Marshalls Karriere.

Cat Power

Alex Clare

23.06.2013 | 20:45 Uhr, Kraftzentrale

Radiohörer und Ohrwurm-Anfällige dürften in letzter Zeit nicht an ihm vorbei gekommen sein: Alex Clare hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer musikalischen Größe entwickelt. Allein seine Single „Too Close“ wurde bei Youtube über 40 Millionen Mal angeklickt. 

Der Brite mit der aufwühlenden Stimme bringt in seinen Kompositionen zusammen, was eigentlich nicht zusammen gehört: Soul, Dubstep, Elektronik, Folk und Rock.

Festivaltickets, Tagestickets, oder ein Einzelticket für Alex Clare plus Special Guest gibt es hier.

 

 


 

Alex Clare

CocoRosie

22.06.2013 | 22:30 Uhr, Gießhalle

From Paris with Love – so könnte man die Entstehungsgeschichte des Schwesternduos CocoRosie kurz beschreiben. Vor 10 Jahren fanden sich die beiden in den USA aufgewachsenen, doch in der Kindheit voneinander getrennten Bianca „Coco“ und Sierra „Rosie“ Casady in der Weltstadt der Liebe wieder – und machen seitdem gemeinsam ihre eigensinnige Musik mit dem Eigennamen „freak folk“. Die Schwestern sind in ihrem Schaffen durchaus aktiv: Seit 2004 haben bereits vier Alben das Licht der Welt erblickt. „La maison de mon rêve“ (2004), „Noah's Ark“ ( 2005), „The Adventures of Ghosthorse and Stillborn“ (2007) und „Grey Oceans“ (2010).

Den beiden Erfinderinnen des „freak folk“ mangelt es nicht an Selbstironie: Elemente aus Pop, Blues, Opergesang, Electro und HipHop, kombiniert mit exotischen „Instrumenten“ wie Föhn, Popcorn-Maschine oder ratterndes Kinderspielzeug, machen das Zuhören faszinierend. Der spezielle kindliche Gesang verleiht den ironisch-feministischen Texten eine seltsame, morbide Note und macht den Sound der Band unverwechselbar. Wir sind jedenfalls gespannt, ob die Traumzeitbesucher am 22. Juni eventuell einen Haartrockner auf der Bühne erblicken werden!

CocoRosie

Thees Uhlmann & Band

21.06.2013 | 22:15 Uhr, Gießhalle

Thees Uhlmann wollte eigentlich Lehrer werden, doch um seiner großen Liebe willen – der Musik – brach er sein Studium ab. Wir meinen, zu Recht: Alles, was das kreative Nordlicht anfasst, wird zur Musik der höchsten Güteklasse. Wer bis dato nicht wusste, dass Lachse zum Laichen und zum Sterben flussaufwärts ziehen, kann von Thees Uhlmann und Band noch was lernen. Der Sänger der Band Tomte ist im Sommer solo unterwegs – und macht nach eigenen Angaben „mehr Tamtam“: Mehr Rock, mehr Staub und Krach, mehr Geschichten über Lachse und seine Heimat Niedersachsen. Wir freuen uns auf Thees Uhlmann.

Thees Uhlmann & Band

Shout Out Louds

23.06.2013 | 23:15 Uhr, Gießhalle

Shout Out Louds waren bereits 2010 Gäste der Traumzeit, damals noch mit dem Album „Work“. Wie der Titel verrät, war die dritte Platte der fünf umtriebigen Schweden das Ergebnis von Kraft mal Weg. Das erst Ende Februar 2013 frisch gepresste „Optica“ beschäftigt sich hingegen mit einem anderen physikalischen Phänomen – den Lichtwellen in ihren verschiedensten Ausprägungen: Heiß im Song „Burn“, kühl in „Blue Ice“ oder rein imaginär in „Illusions“. Doch immer smart arrangiert und durchaus tanzbar. Mit ihrem Mix aus Indie-Pop, Folk und Sixties-Melodik haben die fünf Kunststudenten aus Stockholm auf dem halben Erdball für Begeisterung gesorgt. Und das erreicht, was mitunter die ganz Großen und Erfahrenen des Showbiz nicht schaffen, nämlich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu erobern.

 

Shout Out Louds

Lukas Graham

21.06.2013 | 19:45 Uhr, Gießhalle

Keiner hat Trunkenheit am Morgen je schöner vertont als Lukas Graham. Sein aktueller Hit „Drunk in the morning“ dreht sich in heavy rotation durch die Radiostationen. Als „Ghetto-Pop“ bezeichnet der Kopenhagener den Sound seiner gleichnamigen Band. 

Die vier Jungs, die seit Kindertagen zusammen Musik machen, meinen damit eine ganz eigene, gitarrenfreie  Mischung aus Funk, HipHop und Soul, der der geschmeidige Gesang des Frontmanns einen außergewöhnlichen Kick gibt. In den letzten beiden Jahren lag ihnen Nordeuropa zu Füßen, jetzt folgt der Rest.

Die Tickets könnt ihr euch aber schon heute sichern!

Lukas Graham

Laing

23.06.2013 | 19:15 Uhr, Kraftzentrale

LAING machen erfrischenden Berliner Elektro-Pop, so spritzig wie schon der Klang des Bandnamens. Sie texten und vertonen den Alltag einer modernen Großstadtlady und entwerfen ihre Bühnenoutfits und Choreografien selbst. Das Konzept hinter dem „Electric Ladysound“ (Eigendefinition) ist klar und einfach: Simple Melodien, starke Dynamiken, befreiend-schlichte Texte. Dass die Damen damit den Nerv der Zeit treffen beweist unter anderem LAINGs Auftritt bei der letzten Ausgabe des Bundesvision Song Contests, wo sie gleich einen triumphalen zweiten Platz belegten. Das Debütalbum „Paradies Naiv“ wird in der Kritik bereits als Reinkarnation der Neuen Deutsche Welle gefeiert oder zur weiblichen Version von Deichkind gekürt und bleibt dabei dennoch ein einzigartiges optisch-musikalisches Gesamtkunstwerk, das mit all seinen Facetten am besten live zur Geltung kommt.

Laing

C2C

22.06.2013 | 00:30 Uhr, Gießhalle

Acht Turntables und haufenweise Gute-Laune-Hits im Gepäck: Die DJ-Crew C2C erobert die französischen Charts und liefert den ultimativen Soundtrack für heiße Sommerpartys! Die vier mit internationalen Awards überhäuften DJs & Turntable-Wizards aus dem französischen Nantes legten im Oktober 2012 ihr erstes Album „Tetr4“ vor und verwischten darauf per Crossfader die Grenzen zwischen Electro, Dance, HipHop und etlichen anderen Genres. Zusammengeführt hat sie – schon in der Schulzeit – die gemeinsame Leidenschaft zum Skateboard, die dann 1998 an den Turntables eine passende Fortsetzung bekam.„Unsere Plattenspieler sind unsere Instrumente“ – so das Motto von C2C. Doch 2011 erweiterte das Quartett sein Repertoire radikal. Mit Geigen, Gitarre, Bass, Klavier und Schlagzeug. Daraus kreieren die mehrfachen DMC-World-Champions mit ihren acht flinken Händen einen Sound, der nach spontanen Blockpartys geradezu schreit.

C2C

Agnes Obel

21.06.2013 | 21:30 Uhr, Gebläsehalle

Die feenhafte Dänin mit der beinahe flüsternden Art zu singen ist eine Puristin: Die langsamen, einfachen Melodien setzen meist auf die Kombination zweier gleichwertiger, voneinander untrennbarer „Instrumente“ – Piano und Stimme. Dieses Erfolgskonzept ihres Erstlings „Philharmonics“ überzeugte den größten deutschen Telekommunikationskonzern dermaßen, dass die Debütsingle „Just So“ 2009 als gebührende Untermalung des Werbespots, in dem es vom Himmel Blüten regnete, eingesetzt wurde. Obel ist eine richtige Vollblutmusikerin: Die 32-Jährige komponiert, textet, singt und produziert ihre Tracks selbst. Seit 2005 lebt sie in Berlin, wo sie nach eigener Aussage eine passende Atmosphäre für ihre Kreativität gefunden hat. Von dort ist es ja nicht weit bis nach Duisburg, wo sie bereits vor 3 Jahren aufgetreten ist. In diesem Jahr freut sie sich, bei uns auf dem Traumzeit-Festival wieder mit von der Partie zu sein!

Agnes Obel

Ron Sexsmith

23.06.2013 | 22:15 Uhr, Gebläsehalle

Tiefe Einblicke in das Innerste seiner Seele und sein stetig wandelndes Gefühlsspektrum gibt der 49-jährige Kanadier auf seinem neuen und während einer gesundheitlich sehr schweren Lebensphase entstandenem Album „Forever Endeavour“: Eine musikalische Gratwanderung zwischen Verzweiflung und Hoffnung, Todesangst und Lebensgeist, Licht und Dunkel. Seinem Stil, dem melancholisch-eleganten Folkpop mit einem sparsam, immer auf den Punkt gebrachten Einsatz von Klavier und Gitarre, bleibt er auch hier treu. Im Vergleich zu früheren Werken jedoch mit weichen Streichern und elektronischen Sounds angereichert. Er wird von den absoluten Meistern der Branche bewundert, wie etwa Chris Martin, Elvis Costello oder Elton John. Die größte Anerkennung für den Singer/Songwriter: Sein größtes Vorbild Paul McCartney lud ihn sogar zu sich nach Hause, wo die beiden nach einem gemeinsamen Frühstück eine private Gitarren-Session veranstalteten. Zu sehen auf der Traumzeit ist Ron am 23.06.2013.

Ron Sexsmith

Charles Bradley

23.06.2013 | 18:30 Uhr, Gießhalle

Als der damals 14-jährige Charles Bradley 1962 mit seiner Schwester zum Auftritt von James Brown im New Yorker Apollo Theatre fuhr, kam für ihn der ultimative Wendepunkt: Zu Hause begann er, die Bühnen-Bewegungen und den Gesangstil des Godfather of Soul nachzuahmen, ab sofort wurde Soul zu Bradleys Leidenschaft. Er lief von zu Hause weg und verbrachte nach seiner Kochausbildung rund drei Jahrzehnte auf rastloser Dauerreise durch ganz Amerika, ehe er 1996 nach Brooklyn zurückkehrte. Bei einem Auftritt als James-Brown-Imitator unter dem Künstlernamen „Black Velvet“ wurde Bradley hier von Gabriel Roth entdeckt, seines Zeichens Mitbegründer des Labels Dapton Records. Damit begann auch endlich sein Weg als eigenständiger Soul-Künstler statt nur Brown-Tribute: 2011 kam Bradleys Debütalbum „No Time For Dreaming“ heraus, gefolgt vom Dokumentarfilm „Soul of Amerika“, der seine bewegende Lebensgeschichte erzählt. Anfang April 2013 veröffentlicht Bradley sein zweites Album „Victim of Love“. Soul pur: ehrlich, erdig und bitter-süß.

Charles Bradley

Hiromi - The Trio Project

22.06.2013 | 19:00 Uhr, Gebläsehalle

Schon als 17-Jährige stand die Japanerin Hiromi mit Chick Corea auf der Bühne. Heute, mit Anfang Dreißig, gilt die auch klassisch geschulte Pianistin selbst als neuer Star der Jazz-Rock-Fusion. Niemand spielt so schnell und so perkussiv wie sie mit ihrem Trio Project (mit Anthony Jackson, E-Bass, und Steve Smith, Drums). Hiromi wird ihre Virtuosität und Explosivität am Samstag, 22. Juni unter Beweis stellen.

Hiromi - The Trio Project