Yaron Herman (IL)
Freitag, 1. Juli, 18:30 Uhr, Gießhalle
Ein „Wunderkind des Jazz-Pianos“ sei Yaron Herman, schwärmte - beeindruckt von der leidenschaftlichen Energie, der Tiefe und der Substanz seines Klavierspiels - schon 2008 die französische Zeitung „Libération“. Unabhängig davon, dass sich Yaron Herman seither fast sprunghaft weiter entwickelt hat, hinkt die Metapher des „Wunderkindes“ bei dem 1981 in Tel Aviv geborenen Musiker. Als Kind und Jugendlicher spielte Herman Basketball in der israelischen Jugendnationalmannschaft und träumte von einer Profi-Laufbahn. Doch eine schwere Verletzung im Alter von 15 Jahren setzte dem ein Ende. Erst mit 16 stürzte er sich auf das Piano. Er ging nach Paris und spätestens seit dem Erfolg seiner vielfach preisgekrönten ersten Solo-CD „Variations“ hat er sich international etabliert. Es folgten Konzerte in Europa, Südamerika, in den USA und in China – meist über 100 Auftritte pro Jahr.
Was seine Authentizität und seinen wunderschönen Stil ausmacht, brachte der Berliner „Tagesspiegel“ auf den Punkt: Ihn unterscheide von ähnlich brillanten Pianisten die Selbstverständlichkeit, mit der er Intellekt und Intuition verbinde, schrieb die Zeitung zum Erscheinen seiner aktuellen CD „Follow the White Rabbit“.

