Leuchtturmprojekt Barrierefreiheit
TRAUMZEIT versteht sich als Entdeckungsreise in eine Welt aus Klängen und Songs, aber auch in eine Welt des Lichts und der der bizarren Formen. Für Menschen mit Behinderungen war diese „Reise“ in der Vergangenheit nicht immer ganz problemlos.
Deshalb arbeiten in diesem Jahr erstmals das Musikfestival TRAUMZEIT und der Paritätische Wohlfahrtsverband Duisburg in einem Leuchtturmprojekt zusammen. Es soll Menschen mit Behinderungen während der Festivaltage gezielt unterstützen und ihnen einen problemlosen Besuch des Festivals ermöglichen. Außerdem will es Begegnungsmöglichkeiten für Menschen mit und ohne Behinderung während des Festivals schaffen.
Barrierefreiheit ist das oberste Ziel der Zusammenarbeit. Doch sind sich beide Partner darüber im Klaren, dass es im Landschaftspark nicht gelingen kann, eine gänzliche barrierefreie Umgebung zu schaffen. Verschiedene Bodenflächen (z.B. Wiesenflächen, Schotter oder Kopfsteinpflaster) oder die baulichen Gegebenheit eines ehemaligen Hüttenwerks setzen dem Leitgedanken der Barrierefreiheit zwar Grenzen, aber mit der Unterstützung von Helferinnen und Helfern sollen diese Grenzen überwunden werden.
Die Helferinnen und Helfer werden von mehreren Organisationen und Gruppierungen gestellt, die im Rahmen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in der Duisburger Behindertenhilfe arbeiten. Beteiligt sind
- die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung gGmbH
- das Integrationsmodell Ortsverband Duisburg e.V.
- die Psychiatrische Hilfsgemeinschaft Duisburg gGmbH
- der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V.
Das Leuchtturmprojekt bietet Unterstützung und Information in verschiedenen Bereichen:
- Servicepoint
- Begleitservice
- Begegnungscafé
- Lageplan mit Kennzeichnung der barrierefreien Wege
Zu finden ist der Servicepoint im Informationszelt am Eingang zum Festivalgelände. Hier stehen den Festivalbesuchern Helferinnen und Helfer zur Seite, um Fragen zu beantworten oder die Begleitung auf dem Gelände zu organisieren. Der Begleitservice verfolgt das Ziel, weiter bestehende Barrieren überwindbar zu machen, die zurzeit noch nicht abzubauen sind. Mitarbeiter aller Kooperationspartner sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit und ohne Behinderung begleiten hilfesuchende Menschen. Zentrale Anlaufstelle wird das Informationszelt sein.
Das Begegnungscafé bietet die Möglichkeit, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen – oder sich auch nur von kulinarischen Köstlichkeiten des Cafés „Der kleine Prinz“ verwöhnen lassen.
Für Fragen im Vorfeld wenden Sie sich bitte an:
Andreas Fateh
+49 (0)203 / 60 99 00
Der PARITÄTISCHE
Kreisgruppe Duisburg
